Christoph Hein wurde 1944 als Sohn eines Pfarrers im schlesischen Jasienica (Heinzendorf) geboren und wuchs nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im sächsischen Bad Düben auf. Da seine bürgerliche Herkunft eine akademische Ausbildung in der DDR zunächst verhinderte, ging er in den 1960er-Jahren zahlreichen wechselnden Tätigkeiten nach und arbeitet unter anderem als Montagearbeiter, Kellner und Buchhändler. Heins erste künstlerische Gehversuche als Regieassistent und Schauspieler sowie das im Jahre 1971 abgeschlossene Studium der Philosophie schufen die Grundlage für eine Anstellung als Dramaturg an der Ost-Berliner Volksbühne.

Inhaltsverzeichnis

  1. Biografie
  2. Inhaltsangaben

Biografie

Christoph Hein wurde 1944 als Sohn eines Pfarrers im schlesischen Jasienica (Heinzendorf) geboren und wuchs nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im sächsischen Bad Düben auf. Da seine bürgerliche Herkunft eine akademische Ausbildung in der DDR zunächst verhinderte, ging er in den 1960er-Jahren zahlreichen wechselnden Tätigkeiten nach und arbeitet unter anderem als Montagearbeiter, Kellner und Buchhändler. Heins erste künstlerische Gehversuche als Regieassistent und Schauspieler sowie das im Jahre 1971 abgeschlossene Studium der Philosophie schufen die Grundlage für eine Anstellung als Dramaturg an der Ost-Berliner Volksbühne.

Seit 1979 stellte Christoph Hein das Schreiben in das Zentrum seines Schaffens, die drei Jahre später veröffentlichte Novelle »Der fremde Freund« begründete bald seinen literarischen Ruhm. Das Thema des Sich-zurecht-Findens eines verunsicherten Protagonisten in einer zunehmend individualisierten und kalt erscheinenden Welt griff Hein auch in späteren, vielfach beachteten Arbeiten wie »Der Tangospieler« (1989) und »Landnahme« (2004) auf.

Einem größeren Publikum wurde Hein durch Andreas Dresens Verfilmung des Romans »Willenbrock« bekannt; neben den schriftstellerischen Werken wurde auch seinen zahlreichen Stücken internationale Anerkennung zuteil. Hein stellte sein literarisches sowie journalistisches Können zudem als Übersetzer von Molière und Herausgeber der Wochenzeitung »Freitag« unter Beweis.

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