Hartmut Lange

Hartmut Lange, geboren 1937, ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Für sein umfangreiches Werk, darunter vor allem Erzählungen und Novellen, wurde Lange vielfach ausgezeichnet.
Geboren am
31. März 1937
Hartmut Lange
Hartmut Lange
Der Autor Hartmut Lange © Hans-Christian Plambeck/laif

Biografie

Hartmut Lange, geboren 1937, ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Für sein umfangreiches Werk, darunter vor allem Erzählungen und Novellen, wurde Lange vielfach ausgezeichnet.

Tabellarischer Lebenslauf

  • 1937
    Hartmut Lange wird am 31. März 1937 in Berlin-Spandau geboren.
  • 1939
    Umsiedelung der Familie Langes in das von Deutschland besetzte Posen (Polen).
  • 1946
    Rückkehr nach Berlin.
  • 1957–1960
    Studium der Dramaturgie an der Filmhochschule Babelsberg.
  • 1961–1964
    Dramaturg am Deutschen Theater in Ostberlin (DDR).
  • 1965
    Urlaubsreise nach Jugoslawien und Flucht in die damalige BRD.
  • 1965
    Hartmut Lange lässt sich im Westteil Berlins nieder, wo er bis heute lebt.

Werke

  • 1960
    Senftenberger Erzählungen oder Die Enteignung
    Theatertext
  • 1967
    Der Hundsprozess/Herakles
    Theaterstück
  • 1969
    Die Gräfin von Rathenow
    Komödie
  • 1975
    Vom Werden der Vernunft
    Drama
  • 1982
    Die Selbstverbrennung
    Roman
  • 1983
    Tagebuch eines Melancholikers
    Essays
  • 1984
    Die Waldsteinsonate
    Novellen
  • 1986
    Das Konzert
    Novelle
  • 1990
    Die Wattwanderung
    Novelle
  • 2002
    Irrtum als Erkenntnis. Meine Realitätserfahrung als Schriftsteller
    Essays
  • 2003
    Leptis Magna
    Novellen
  • 2005
    Der Wanderer
    Novelle
  • 2007
    Der Therapeut
    Novellen
  • 2009
    Der Abgrund des Endlichen
    Novellen
  • 2013
    Das Haus in der Dorotheenstraße
    Novellen
  • 2015
    Der Blick aus dem Fenster
    Erzählungen
  • 2018
    An der Prorer Wiek und anderswo
    Novellen

Auszeichnungen und Preise

  • 1966
    Förderpreis des Landes Niedersachsen
  • 1968
    Gerhart-Hauptmann-Preis
  • 1989
    Prix Laure Bataillon (Prix de la littérature traduite), Übersetzer-Preis für »Die Waldsteinsonate«
  • 1998
    Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • 2000
    Kester-Häusler-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859 für das Lebenswerk
  • 2003
    Italo-Svevo-Preis
  • 2004
    Preis der LiteraTour Nord
  • 2005
    Stipendiat der Hermann-Hesse-Stiftung in Calw
  • 2016
    Rom-Preis und damit verbundenes Stipendiat in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo