Alex Capus, geboren 1961, ist ein französisch-schweizerischer Schriftsteller. Sein erster Band mit Erzählungen (»Diese verfluchte Schwerkraft«) erschien 1994, der erste Roman 1997. Capus erzählt sorgfältig recherchierte, wahre Geschichten, die er mit fiktiven Passagen verbindet und ergänzt. Der Autor wurde mit zahlreichen Schweizer Literaturpreisen ausgezeichnet.

Biografie

Alex Capus, geboren 1961, ist ein französisch-schweizerischer Schriftsteller. Sein erster Band mit Erzählungen (»Diese verfluchte Schwerkraft«) erschien 1994, der erste Roman 1997. Capus erzählt sorgfältig recherchierte, wahre Geschichten, die er mit fiktiven Passagen verbindet und ergänzt. Der Autor wurde mit zahlreichen Schweizer Literaturpreisen ausgezeichnet.

Alex Capus wurde am 23. Juli 1961 in der Normandie, Frankreich, geboren. Er kam als Kind mit seiner Mutter nach Olten in der Schweiz. In Basel studierte er Geschichte und Philosophie. Zwischen 1986 und 1995 arbeitete er als Journalist bei verschiedenen Schweizer Tageszeitungen, davon vier Jahre als Inlandredakteur bei der »Schweizerischen Depeschenagentur« SDA in Bern.

In seinem Buch »Fast ein bisschen Frühling – Was bisher geschah« (2003) schildert Capus, wie er 1987 in der Basler Unibibliothek quasi im Vorbeigehen den Stoff für seinen späteren Roman fand. Sein Studium krönte er nach eigenen Angaben »nie mit einem Abschluss«. 1994 erschien sein erster Erzählband »Diese verfluchte Schwerkraft«, drei Jahre später der erste Roman »Munzinger Pascha«. Seitdem hat Capus mehr als fünfzehn eigene Bücher veröffentlicht und ist daneben als Übersetzer tätig.

Alex Capus lebt mit seiner Familie in Olten im Schweizer Kanton Solothurn.

Werke von Alex Capus (Auswahl)

1994
»Diese verfluchte Schwerkraft«
Erzählungen
1997
»Munzinger Pascha«
Roman
1998
»Eigermönchundjungfrau«
Erzählungen
2001
»Mein Studium ferner Welten«
Erzählungen
2002
»Fast ein bißchen Frühling«
Roman
2003
»Glaubst du, daß es Liebe war?«
Roman
2003
»Fast ein bißchen Frühling / Was seither geschah«
2004
»13 wahre Geschichten. Historische Miniaturen«
2005
»Reisen im Licht der Sterne«
Roman
2006
»Patriarchen. Zehn Porträts«
2007
»Eine Frage der Zeit«
Roman
2008
»Himmelsstürmer. Zwölf Portraits«
2009
»Etwas sehr, sehr Schönes«
2009
»Der König von Olten«
2011
»Léon und Louise«
Roman
2012
»Skidoo. Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens«
2016
»Das Leben Ist gut«
Roman

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)

1995 Literaturpreis Regiobank Solothurn
1996 Werkjahr des Kantons Solothurn
1998 Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI
1998 Werkjahr der Stiftung Pro Helvetia
2005 Anerkennungspreis der Stadt Olten
2005 Förderpreis des Kantons Solothurn

Inhaltsangaben