Der große österreichische Dramatiker Arthur Schnitzler wurde 1862 in Wien als Sohn eines Arztes geboren. Auch er selbst absolvierte nach dem Gymnasium ein medizinisches Studium, promovierte zum Dr. med. und arbeitete zunächst als Assistenzarzt eines Wiener Klinikums, später als Arzt in seiner eigenen Praxis. Die literarische Tätigkeit spielte bereits seit 1880 eine Rolle in seinem Leben. Er war mit literarischen Größen seiner Zeit wie Hugo von Hofmannsthal und Richard Beer-Hofmann befreundet und zählte mit seinen Erzählungen und Dramen zu den Kritikern des K.u.K.-Systems.

Inhaltsverzeichnis

  1. Biografie
  2. Inhaltsangaben

Biografie

Der große österreichische Dramatiker Arthur Schnitzler wurde 1862 in Wien als Sohn eines Arztes geboren. Auch er selbst absolvierte nach dem Gymnasium ein medizinisches Studium, promovierte zum Dr. med. und arbeitete zunächst als Assistenzarzt eines Wiener Klinikums, später als Arzt in seiner eigenen Praxis. Die literarische Tätigkeit spielte bereits seit 1880 eine Rolle in seinem Leben. Er war mit literarischen Größen seiner Zeit wie Hugo von Hofmannsthal und Richard Beer-Hofmann befreundet und zählte mit seinen Erzählungen und Dramen zu den Kritikern des K.u.K.-Systems.

Vor allem seine Dramen, in denen er mit großer Sensibilität die psychische Befindlichkeit seiner Figuren porträtiert und damit indirekt den Blick auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen lenkt, trugen zu seiner Berühmtheit bei. Zu den bekanntesten seiner Bühnenstücke, die auch heute noch häufig auf europäischen Bühnen aufgeführt werden, gehören »Liebelei« (1895), »Reigen« (1896/97) und »Professor Bernhardi« (1912). Auch seine Erzählungen und Novellen zählen zur Weltliteratur und zeichnen sich durch innovative Darstellungsformen wie den inneren Monolog (»Leutnant Gustl«, 1900) aus. Seine »Traumnovelle« (1925) wurde 1999 zur Grundlage von Stanley Kubricks Kinofilm »Eyes Wide Shut«.

Arthur Schnitzler starb 1931 in Wien. Sein Grab befindet sich auf dem alten jüdischen Friedhof, einem Teil des Wiener Zentralfriedhofes.

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