Biografie

Als Karl Georg Büchner am 17. Oktober 1813 in der Nähe von Darmstadt zur Welt kam, ahnte noch niemand, dass dieses Kind später den literarischen Expressionismus begründen sollte. Sein grundlegendes Wissen erhielt Büchner in der Schule und von seiner Mutter Louise Caroline, während der Vater Ernst Karl als Arzt tätig war. Nach einem sehr guten Schulabschluss studierte Georg Büchner (wie für den Erstgeborenen üblich) in Straßburg und später in Gießen Medizin.

Büchner engagierte sich stark für politische Ziele jener Zeit. So geht das Flugblatt »Der Hessische Landbote« (1834) auf ihn zurück. Unter dem Eindruck der politischen Verhältnisse und wegen seiner Flugblätter verfolgt, entstand ein Jahr später sein wichtigstes Werk »Dantons Tod«. Weitere Werke sind die Erzählung »Lenz« (1835), das Lustspiel »Leonce und Lena« (1836) sowie das unvollendete Drama »Woyzeck« (1837). Außerdem hat Büchner ein Drama mit dem Titel »Pietro Aretino« verfasst, das bis heute als verschollen gilt. Büchner starb 19. Februar 1837 in Zürich.

Seine Werke wurden unzählige Male verfilmt; allein »Woyzeck« bisher ein Dutzend Mal. Georg Büchner ist der Namensgeber für den wichtigsten Literaturpreis Deutschlands, den »Georg-Büchner-Preis«, der seit 1923 verliehen wird.

Inhaltsangaben