Inhaltsangabe

Der siebzehnjährige Franz Huchel ist die Hauptfigur in Robert Seethalers Roman »Der Trafikant« aus dem Jahr 2012. Erzählt wird eine Coming-of-Age-Geschichte vor dem Hintergrund des erstarkenden Nationalsozialismus in Österreich 1937/38. Schauplätze der Handlung sind Nußdorf im Salzkammergut und Wien.

Spätsommer 1937

Im Spätsommer 1937 kommt der reiche Unternehmer Alois Preininger in Nußdorf am Attersee durch einen Blitzschlag ums Leben. Er hatte seiner alleinerziehenden Geliebten Frau Huchel und deren siebzehnjährigem Sohn Franz bisher ein sorgenfreies Leben ermöglicht. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, wird Franz jetzt Lehrling in einer Trafik in Wien. Sie gehört dem kriegsversehrten Otto Trsnjek, einer früheren Sommerliebe seiner Mutter.

Tabaktrafik

Eine Tabaktrafik, meist abgekürzt zu Trafik, ist in Österreich ein Geschäft für Tabakwaren, Zeitungen, Zeitschriften und Schreibwaren. Man erhält dort auch Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr oder Parkscheine. Der Begriff lässt sich ableiten von: ital. traffico für Handel oder Verkehr.

Die Betreiber der Trafik heißen Trafikant oder Trafikantin. Bereits 1784 gründete Kaiser Josef II. das staatliche Tabakmonopol. Dazu gehörte auch die Lizenzvergabe für den Betrieb einer Trafik. Lizenzen wurden fast ausschließlich an Kriegsopfer oder schuldlos verarmte Beamte und deren Angehörige vergeben. Später wurden Menschen mit Behinderungen bevorzugt.

Nach dem Beitritt Österreichs zur EU 1995 ließ sich das staatliche Vollmonopol (Anbau, Verarbeitung und Vertrieb von Tabak) nicht aufrechterhalten. Seit 1996 wird nur noch der Tabakeinzelhandel durch die Monopolverwaltungsgesellschaft MVG kontrolliert.

Herbst 1937

Der Trafikant Otto Trsnjek fordert Franz zur gründlichen Zeitungslektüre auf, um politisch informiert zu sein. Also liest Franz, schnuppert an weit gereisten Zigarren und lernt die Stammkunden auseinanderzuhalten. Er spürt, wie sich sein Horizont weitet. Mit seiner Mutter bleibt Franz in engem brieflichen Kontakt.

Im Oktober begegnet Franz in der Trafik dem Psychoanalytiker Sigmund Freud. Otto Trsnjek behandelt den greisen Professor mit großem Respekt. Auch Franz ist beeindruckt; nur dass Freud Jude ist, verunsichert ihn zunächst. Auf Freuds Rat hin begibt sich Franz auf die Suche nach einem Mädchen. Im Wiener Prater verliebt er sich in eine junge Frau aus Böhmen, die jedoch am Ende des Nachmittags verschwindet.

In der folgenden Nacht erfolgt ein Anschlag auf die Trafik. Das Schaufenster wird mit Tierblut beschmiert und Otto Trsnjek als Judenfreund diffamiert. Trsnjek macht den Fleischer Roßhuber dafür verantwortlich; er bezeichnet ihn öffentlich als Nazi.

Zwei Monate lang leidet Franz unter seiner unglücklichen Liebe zu der Unbekannten. Die quälenden körperlichen Symptome des Verliebtseins verwirren ihn ebenso wie die politischen Entwicklungen in Deutschland und Österreich. Kurz vor Weihnachten sucht Franz Rat bei Sigmund Freud.

Winter 1937/38

An Neujahrstag findet Franz die Frau. Sie lebt in ärmlichen Verhältnissen. Ihr Name ist Agneza; am Abend verführt sie den drei Jahre jüngeren Franz, bevor sie sich erneut davonmacht. Franz wird von wilden Träumen geplagt, die er auf Anraten des Professors aufschreibt. Wochen später taucht Agneza eines Nachts bei ihm auf, ist jedoch am nächsten Morgen wieder fort.

Franz will Agneza vergessen, was nicht gelingt. Drei Wochen später folgt er ihr unbeobachtet in die »Grotte«, ein Varieté. Dort verspottet ein Kabarettist namens Heinzi den Nationalsozialismus und Hitler; Agneza tritt als Striptease-Tänzerin auf. Rasend vor Eifersucht versucht Franz, sie zur Rede stellen. Doch Agneza hat auch eine Affäre mit Heinzi und schickt Franz weg. Franz begreift, dass seine Gefühle nicht erwidert werden; er sehnt sich nach seinem Zuhause am Attersee.

Mit Freud unternimmt Franz einen Spaziergang in den Volkspark. Er erhofft sich Rat in Liebesdingen, denn er spürt ein heftiges sexuelles Verlangen nach Agneza. Der Professor kann ihm zwar nicht helfen, ist aber gern mit Franz zusammen und genießt dessen jugendliche Unbedarftheit. Er vertraut Franz an, dass er das Weltgeschehen mit großer Sorge beobachte.

Am 11. März sagt Schuschnigg die Volksabstimmung für ein unabhängiges Österreich ab und tritt zurück. Der »Rote Egon« entfaltet daraufhin auf seinem Dach ein Transparent mit einem freiheitlichen Text. Dann tötet er sich mit einem Sprung in die Tiefe. Die Presse feiert den Tod des Sozialdemokraten als Sieg des Nationalsozialismus.

In der folgenden Nacht wird die Trafik verwüstet. Über die Eingangstür sind antisemitische Parolen geschmiert. Am Abend erscheint die Gestapo. Otto wird schwer misshandelt, vorgeblich wegen der Verbreitung pornografischer Druckerzeugnisse. Franz glaubt, Otto retten zu können. Er behauptet, die Hefte, die unter dem Ladentisch verkauft wurden, seien seine. Schweigend muss er zusehen, wie Otto abgeführt wird.

Zum politischen Hintergrund

Von März 1933 an gab es in Österreich eine austrofaschistische Regierung; im Juni wurde die österreichische NSDAP verboten. 1934 unternahmen die Nationalsozialisten einen Putschversuch, der jedoch scheiterte. In den folgenden Jahren versuchte Bundeskanzler Schuschnigg, den »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich mit allen Mitteln zu verhindern; 1936 wurde die neu gegründete Vaterländische Front zur einzig legalen Partei Österreichs erklärt.

Im sogenannten Juliabkommen sicherte Hitler 1936 Österreich die Unabhängigkeit zu; als Gegenleistung verlangte er weitreichende Zugeständnisse an die Nationalsozialisten. In der Folge konnten diese ihren Einfluss im Staat ausweiten. Im Februar 1938 wurde Schuschnigg von Hitler zu weiteren Konzessionen gezwungen. Daraufhin verkündete er für den 13. März eine Volksabstimmung für ein freies Österreich. Doch am 11. März kapitulierte Schuschnigg vor Hitlers massiven Gewaltandrohungen: Er sagte die Volksabstimmung ab und trat zurück.

Am 12. März marschierten deutsche Truppen in Österreich ein. Unter dem Jubel der Bevölkerung verkündete Hitler in Linz den »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich.

Frühling 1938

Franz übernimmt die Verantwortung für die Trafik. Die wenigen Kunden tragen jetzt Hakenkreuz-Abzeichen und betreten den Laden mit dem Hitlergruß. Die Zeitungen langweilen Franz, da sie inzwischen alle dasselbe berichten. Um die Mutter nicht zu beunruhigen, schreibt er ihr, dass Otto erkrankt sei und er ihn in der Trafik vertrete. Seine unglückliche Liebe beunruhige ihn ebenso wie die verworrene politische Situation. Die Mutter schreibt ihm liebevoll zurück. Auch am Attersee nimmt der Einfluss der Nationalsozialisten zu.

Franz’ nächtliche Träume bringen Ängste und Sehnsüchte an die Oberfläche. Da er die Träume niemandem erzählen kann, beginnt er, sie auf kleine Zettel zu schreiben und morgens ans Schaufenster zu kleben. Er schließt nicht aus, damit etwas bewirken zu können.

Täglich geht Franz zum Gestapo-Quartier ins ehemalige Hotel Metropol, und verlangt Auskunft über Ottos Verbleib. Nach vielen vergeblichen Anfragen wird er eines Tages brutal zusammengeschlagen. Unterdessen werden jüdische Geschäftsleute im Keller des Metropol gedemütigt, politische Gefangene in Eisenbahnwaggons nach Dachau abtransportiert und Professor Dr. Freud bespitzelt.

Im Mai 1938 erhält Franz die behördliche Nachricht von Ottos Tod sowie ein Paket mit dessen persönlichen Sachen. Besonders die einbeinige Hose des Kriegsverletzten rührt ihn zutiefst. Er konfrontiert den Fleischer Roßhuber mit Ottos Tod. Roßhuber schweigt betroffen. Verzweifelt läuft Franz zur »Grotte«, um Agneza zur gemeinsamen Flucht zu überreden. In dem Lokal verkehren jetzt SS-Offiziere. Zur Unterhaltung werden Judenwitze erzählt. Heinzi ist verhaftet worden; Agneza ist mit einem Nazi liiert.

Professor Dr. Sigmund Freud muss das Land verlassen. Zum Abschied rauchen er und Franz gemeinsam eine Zigarre. Für Franz ist es die erste seines Lebens; danach ist er zwei Tage krank. Am 4. Juni 1938 flüchtet Freud mit seiner Familie über Paris nach London. In der übernächsten Nacht holt jemand die Hakenkreuzfahne vom mittleren der drei großen Standartenmasten vor dem Hotel Metropol herunter. Stattdessen wird eine einbeinige Herrenhose als Flagge gehisst. Am Morgen des 7. Juni klebt Franz den letzten Traumzettel ans Schaufenster. Dann wird er von der Gestapo verhaftet.

1945

Am 12. März 1945, kurz vor der Bombardierung Wiens durch die Alliierten, kommt Anezka zu der seit Jahren verlassenen Traffik. Am Schaufenster klebt noch der Traumzettel.


»Der Trafikant« ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden. Im ersten Moment verunsichert von der pulsierenden Großstadt, reift Franz Huchel an den Herausforderungen. Der Roman zeigt, wie die neuen Erfahrungen seinen Horizont erweitern und ihn bereichern, ihn aber gleichzeitig verwirren und sein Leben ungeahnt kompliziert machen. In einem Interview mit der Zeitschrift Psychologie heute sagte der Autor Robert Seethaler, dass er eigentlich über Freud schreiben wollte. Franz und dessen vorurteilsfreier Blick ermöglichen einen neuen Zugang zu der historischen Persönlichkeit, über die schon so viel gesagt worden ist.

Zusammenfassung von Mia Sabinger /  Inhaltsangabe.de.
Veröffentlicht am 26. November 2017, zuletzt aktualsiert am 1. Dezember 2017.

Aufbau des Romans

  • Der Roman ist nicht in Kapitel unterteilt, aber weitgehend chronologisch aufgebaut. Er beginnt mit dem Unfall des Alois Preininger und Franz Huchels Abreise nach Wien im Spätsommer 1937, und endet mit der Verhaftung von Franz durch die Gestapo am 7. Juni 1938.
  • Auf den letzten Seiten gibt es einen Zeitsprung zum 12. März 1945: Als Agneza an der Trafik vorbeigeht, nähern sich die Geschwader der Alliierten, um Wien zu bombardieren.
  • Der Roman enthält einige Rückblenden (Analepsen), in denen sich Franz Huchel an seine Kindheit am Attersee erinnert.
  • Vorausdeutungen (Prolepsen) beziehen sich auf die sich verschärfende politische Situation in Österreich. Sie werden von Otto Trsnjek oder Sigmund Freud im Gespräch eingebracht. Die eindringlichste ist die des »Pestvogels« (S. 137).
  • Auf Ansichtskarten und in den Briefen reflektieren Franz und seine Mutter sowohl ihre persönlichen Erfahrungen als auch die politischen Entwicklungen. Die Korrespondenz ist in zahlreichen Stellen in den Text eingestreut und kursiv gedruckt.
  • Im letzten Teil des Romans wird der Text durch die Traumzettel gebrochen, die ebenfalls kursiv gedruckt sind.

Sprache und Stil

  • Robert Seethaler bearbeitet das ernste Sujet mit Leichtigkeit und Humor.
  • Er schreibt in einer gut verständlichen Sprache, die eine österreichische Färbung hat (z. B. Trafik, grantig, Gassenhauer, Lacke, Fleischhauerei, Reibefetzen, Einspänner, Schlagobers, sich schleichen).
  • Erzählt wird weitgehend in der dritten Person aus der Perspektive von Franz Huchel.
  • Auffällig ist der häufige Gebrauch der direkten Rede, was die Charakterisierung der handelnden Personen vereinfacht.
  • Die Sprache des Romans ist reich an Metaphern (»Schulkinder purzelten herein und fragten nach Buntstiften«, S. 32) sowie bildhaften Vergleichen: (»Die Stadt brodelte wie der Gemüsetopf auf Mutters Herd.«, S. 20; »Im Prater geht die Pest um.«, S. 206)
  • Die verwendete Sprache und die Bilder sind mitunter sehr poetisch wie »Ein warmer Frühlingssprühregen, unter dem das Pflaster zu duften begann.« (S. 158) oder »Die Karten der Mutter […] lauter kleine, glitzernde Atterseen« und »Manchmal […] konnte er es leise gluckern hören in der Lade.« (S. 34 f.)

Hauptpersonen

Franz Huchel

  • geboren am 7. August 1920 im Salzkammergut, ein Dorfjunge (»Burschi«) aus bescheidenen Verhältnissen, als Einzelkind und ohne Vater aufgewachsen;
  • innige und wechselseitig vertrauensvolle Beziehung zur Mutter;
  • reift in der Großstadt Wien vom Kind zum Mann;
  • findet in Otto Trsnjek einen Mentor und ein Vorbild in gesellschaftspolitischen Fragen, lernt, sich eine eigene Meinung zu bilden;
  • ist beeindruckt vom Psychoanalytiker Freud, zeigt Interesse an dessen Erfindung der Psychoanalyse, und lässt sich vom allgemeinen Judenhass nicht in seiner Freundschaft zu Freud verunsichern;
  • wünscht sich eine dauerhafte Beziehung zu Agneza, macht immer wieder neue Anläufe, bis er begreift, dass er für sie nur einer unter vielen Liebhabern ist.

Frau Huchel

  • Mitte vierzig, von harter Arbeit gezeichnet, aber noch immer recht attraktiv;
  • Geliebte des reichen Alois Preininger, der für den Unterhalt von Mutter und Sohn sorgt, bis er durch einen Unfall ums Leben kommt;
  • schickt ihren Sohn nach Wien, gibt ihm die Chance, erwachsen zu werden, bleibt in engem Kontakt mit ihm; freut sich an seiner Entwicklung, behandelt ihn zunehmend auf Augenhöhe (»Mutter« statt »Mama«);
  • zunächst abwartend in ihrer Haltung gegenüber Juden (»Dass er ein Jud ist […], ist vielleicht nicht angenehm, aber man muss halt schauen.«), den Nationalsozialisten begegnet sie mit Argwohn;
  • hat in der Nacht, als Franz die Hose hisst, eine Ahnung, dass ihr Sohn in Gefahr ist.

Otto Trsnjek

  • Kriegsinvalide aus dem Ersten Weltkrieg und beinamputiert, läuft mit Hilfe von Achselkrücken;
  • Besitzer einer Trafik in Wien, deren Warensortiment er seine Freunde und Familie nennt;
  • kritischer Zeitungsleser (»Die Zeitungslektüre nämlich sei das einzig Wichtige […] am Trafikantendasein.«), stets informiert und politisch gebildet, hat eine eigene Meinung, zu der er steht;
  • zeigt Zivilcourage, stellt nach dem ersten Anschlag den Fleischer Roßhuber als Nazi an den Pranger, klagt die schweigende Menge an;
  • verkauft unter dem Ladentisch »zärtliche Magazine«, was der Gestapo später einen Vorwand für seine Verhaftung liefert.

Sigmund Freud

  • über 80 Jahre alt und krank;
  • Begründer der Psychoanalyse;
  • Stammkunde in der Traffik;
  • als Jude durch den zunehmenden Nationalsozialmus bedoht, sieht mit großer Sorge in die Zukunft, ist sich im Gegensatz zu anderen bewusst, dass eine Katastrophe heraufzieht;
  • fühlt sich zu Franz hingezogen wegen dessen Offenheit und jugendlicher Unbedarftheit;
  • emigriert am 4. Juni 1938 mit seiner Familie über Paris nach London und entkommt so den Nationalsozialisten.

Anezka

  • zwanzig Jahre alt, blond, mit einem rundlichen Mädchengesicht;
  • stammt aus Böhmen, Teil des heutigen Tschechien, spricht einen unverkennbaren Dialekt;
  • lebt in Wien in ärmlichen Verhältnissen von Gelegenheitsjobs, hat keine Arbeitsgenehmigung;
  • ist sexuell erfahren und staunt über Franz’ Naivität (»Haben wir gesoffen, haben wir getanzt – und was machen wir jetzt?«), für sie ist Franz nur eine Affäre von vielen;
  • ist auf ihren Vorteil bedacht: lässt sich von Franz das Essen kaufen, als sie ausgehungert ist, lässt sich von dem Nazi-Kritiker Heinz beschützen, lässt sich mit einem Nazi ein, nachdem Heinz verhaftet worden ist.

Zitate und wichtige Textstellen

Es gibt kein Zurück, und außerdem gewöhnt man sich an alles.
Seite 21

Die Zeitungslektüre nämlich sei überhaupt das einzig Wichtige, das einzig Bedeutsame und Relevante am Trafikantendasein; keine Zeitungen zu lesen hieße ja auch, kein Trafikant zu sein, wenn nicht gar: kein Mensch zu sein.
Seite 25

Ein guter Trafikant verkauft nicht einfach nur Tabak und Papier. Ein guter Trafikant verkauft Genuss und Lust – und manchmal Laster.
Seite 33

Das wäre es ja vielleicht, dachte er, einfach so stehen bleiben und sich nicht mehr bewegen. Dann würde die Zeit an einem vorbeitreiben, und man müsste nicht mehr mitschwimmen oder dagegen anstrampeln.
Seite 159

Zwar wissen wir beide oft keine Antworten, aber das ist egal. Unter Freunden darf man auch einmal nichts wissen.
Seite 163

Die Liebe kommt und geht, und man kennt sich vorher nicht aus, und man kennt sich nachher nicht aus, und am allerwenigsten kennt man sich aus, wenn sie da ist.
Seite 170

Kinder haben Mamas, Männer haben Mütter.
Seite 172

Wir kommen nicht auf die Welt, um Antworten zu finden, sondern um Fragen zu stellen.
Seite 224

Verfilmung des Romans

Im Oktober 2017 haben die Dreharbeiten zum Film begonnen. Nikolaus Leytner führt Regie bei der deutsch-österreichischen Koproduktion. Simon Morzé wird den Franz spielen und der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Bruno Ganz den Psychoanalytiker Sigmund Freud. Otto Trsnjek wird von Johannes Krisch dargestellt, Emma Drogunova übernimmt die Rolle der Anezka. Im Herbst 2018 soll »Der Trafikant« im Verleih von Tobis Film in die Kinos kommen.

Quelle: http://www.daserste.de/unterhaltung/film/premieren-kino/drehstart-der-trafikant-bruno-ganz-100.html (Stand 11/2017).